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Titel: Förderanträge im Innovationsfonds












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BIK-Seminar 9519/1

Förderanträge im Innovationsfonds

Termin:

Modul 1: Freitag, 16.07.2021, 09:00 – 12:00 Uhr
Modul 2: Dienstag, 20.07.2021, 09:00 – 11:45 Uhr
Modul 3: Dienstag, 07.09.2021, 10:15 – 13:15 Uhr

in Zoom (online)

Verfügbarkeit: Freie Plätze verfügbar | Für das Seminar anmelden
Inhalt:

Das deutsche Gesundheitswesen könnte im internationalen Vergleich als das vielleicht stabilste System der Welt bezeichnet werden. Doch ist gleichzeitig ein erheblicher Innovationsbedarf bei der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sichtbar. Der Veränderungsdruck wird in den nächsten Jahren nach der Corona-Pandemie weiter zunehmen.

Innovationen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung im Gesundheitswesen – auch durch den digitalen Motor. Doch in aller Regel brauchen Innovationen zu Beginn eine Förderphase und Anschubfinanzierung und die Perspektive zum Transfer in die Regelversorgung. Hierzu gewinnt der seit 2016 bestehende Innovationsfonds an Bedeutung. Mit dem DigitaleVersorgung-Gesetz (DVG) wurde er bis 2024 verlängert und weiterentwickelt.

Welche Möglichkeiten der Innovationsförderung sich für die Krankenhäuser ergeben können, zeigt das BIK in dieser neu konzipierten und exklusiven Seminarreihe auf.

UPDATE – Impulsvortrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in Modul 3

Ziel des Curriculums ist es, innovativen Akteuren eine Unterstützung zu bieten, von der Idee zur Förderung und dann in die Regelversorgung zu kommen.
Den Krankenhäusern als innovativen Kern des deutschen Gesundheitswesens sollen Handlungsoptionen aufgezeigt und einschlägiges Know-how vermittelt werden. 

Buch
Im Seminarpreis enthalten ist das Fachbuch „Innovationsfonds – Transfer in die Regelversorgung - Zwischenbilanz, Best-Practice-Beispiele und Handlungsempfehlungen“, Verlag medhochzwei. 

Modul 1
Von der Innovation zur Förderung: Innovationsfonds als mögliches Instrument nutzen

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem Erkennen von Innovationsbedarfen im Gesundheitswesen und die ersten Schritte von der Idee zum Förderantrag.

Themen

  • Vom Innovationsbedarf zur Projektidee
  • Von der Projektidee zum Projektverbund und zum Förderantrag
  • Institutionelle Förder-Unterstützung am Beispiel des Innovationsfonds
  • Innovation trifft Markt: wann sind Innovationen marktfähig
  • Praxistipps und Fragen in der offenen Diskussion
  • Der reale Weg eines Innovationsfondsprojektes am Beispiel sekTOR-HF (NVF)
  • Entscheidende Weichenstellungen für ein funktionsfähiges Projekt
  • Rollen, Meilensteine und noch ein Dokument – Was macht wirklich Sinn?!
  • Fragestellungen eines Konsortialführers - vor und nach dem Förderbescheid

Im Anschluss an die Vorträge bieten wir im Rahmen des Moduls 1 einen Praxisworkshop an, worin wir für neue Innovationsprojekte bzw. Projektideen einen Fahrplan entwickeln.

Interessierte Teilnehmer*innen melden hierfür ihre Vorschläge bis Mittwoch, 07.07.2021 an das BIK (mail@bik-beratung.de).


Modul 2
Antragstellungen im Innovationsfonds

Modul 2 beleuchtet die Anträge und das Antragswesen aus empirischer und strategischer Perspektive: Eine systematische Retrospektive auf die bisher geförderten Projekte zeigt, welche Themen in welchen Konstellationen und mit welchen Projektbudgets gefördert wurden.

Bei Überlegungen bzgl. einer Antragsstellung ergeben sich aus strategischer Sicht zudem folgende Fragestellungen: Was heißt eigentlich „innovativ“?
Was ist der Unterschied zwischen den Anträgen auf „Versorgungsforschung“ und „Neue Versorgungsformen“?
Welche Akteure sind in welchen Konstellationen aktiv (z.B. Kliniken/Ärzt*innen, Forschungsinstitute, Fachgesellschaften, Unternehmen aus der Gesundheitsbranche etc.)?
Benötigt man Projektpartner aus dem System (z.B. Krankenkassen, KVen) und was ist bei der Ansprache potenzieller Projektpartner hilfreich?
Wie sieht ein gelungenes Antragsdesign aus und was ist schon vor der Antragsstellung unbedingt zu beachten?

Themen

  • Relevante Themen des Innovationsfonds: Verteilung, Praxiserfahrung und Perspektiven von Projekten aus den Bereichen „Versorgungsforschung“ und „Neue Versorgungsformen“
  • Akteure des Innovationsfonds und Projektpartner aus dem „System“
  • Antragsdesign und Projektbürokratie
  • Q&A-Session: Diskussion und offene Fragen

Modul 3
Innovationsprojekte mit langem Atem umsetzen und nach der Förderphase weiter nutzen - Transfer in die Regelversorgung

Es gibt viele Forschungs- und Innovationsprojekte im deutsche Gesundheitswesen. Doch nach engagierten Start geht manchen Projekten am Ende einer Förderphase etwas die Luft aus. Selbst inhaltlich sehr erfolgreiche Projekte werden oftmals nicht fortgesetzt und nur wenige Innovationen finden den Weg in die Regelversorgung. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, aber zumindest teilweise durch gutes Projekt- und Innovationsmanagement beeinflussbar.

Modul 3 der Seminarreihe beleuchtet typische Risiken für Innovationsvorhaben in einer Förder- und Evaluationsphase. Es wird der Blick auf eine mögliche Projektfortführung nach Beendigung einer Förderfinanzierung geworfen und Potentiale der Überführung in die Regelversorgung aufgezeigt. Ebenso wird darauf geschaut, welche Entwicklungen außerhalb des Projekt-Ökosystems berücksichtigt werden müssen, damit eine Innovation die Projektphase möglichst überdauern kann.

UPDATE:
Ein Impulsvortrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zeigt die Fördermöglichkeiten für Krankenhäuser in Bayern auf. 

Themen

  • Vom Ende denken: wichtige Weichen im Projekt- und Evaluationskonzept stellen

  • Dynamische Entwicklungen in der Regelversorgung berücksichtigen
  • Überbrückungs- und Fortführungs-Optionen am Ende der Förderphase
  • Wer entscheidet über den Transfer in die Regelversorgung und wonach
  • Folge-Projektaufträge

An die Vorträge schließt sich die Buchbesprechung von „Innovationsfonds- Transfer in die Regelversorgung – Zwischenbilanz, Best-Practice-Beispiele und Handlungsempfehlungen“ an.

Hier können die Teilnehmer*innen gezielt Fragen zu den Buchinhalten stellen.

Referenten

Roland Engehausen
Geschäftsführer
Bayerische Krankenhausgesellschaft e. V., München

Dr. Georg Galle
Leitung
STROKE OWL
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Gütersloh 

Dr. Georg Münzenrieder
Ministerialrat
Referatsleiter Zukunfts- und Innovationsprojekte
Referatsleiter Grundsatzangelegenheiten der Digitalisierung in Gesundheit und Pflege
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 

Prof. Dr. Stefanie Scholz
Professur für Sozialwirtschaft
SRH Wilhelm Löhe Hochschule, Fürth 

Dominik Walter
Fachbereichsleiter Integrierte Gesundheits- und Versorgungsmodelle
Vorstandsbereich Medizin
RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt a. d. Saale

Dr. Gerald Willms
Senior-Projektenwickler im Bereich „Wissenschaft und Forschung“
aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Göttingen 

Zielgruppe

Klinikleitungen, insbesondere ärztliche Leiter*innen, wissenschaftlicher Nachwuchs sowie weitere Entscheider*innen, Akteure und andere, auch sich in Studium oder Weiterbildung befindende Interessierte, die sich einen Überblick rund um das Thema „Innovationsfonds“ verschaffen möchten.

Preis:

390,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) pro Person
inkl. Fachbuch sowie Präsentationen als Download

Rabattmöglichkeit:
130,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) pro Person

  • bei mehreren Teilnehmer*innen eines Hauses ab der 2. Person
  • für Ärzt*innen in der Facharztweiterbildung
  • für Pflegepersonal in Weiterbildung
  • für (Dual-) Student*innen
  • für Hochschulangehörige im Lehr- und Forschungsbereich

Das Buch wird nach erfolgter Anmeldung per Post an die angegebene Anschrift verschickt.
Im Fall einer Stornierung der Teilnahme nach erfolgtem Buchversand verzichtet das BIK auf Rücknahme des Buches. Unabhängig von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen stellt das BIK stattdessen den handelsüblichen Buchpreis in Höhe von 79,99 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten in Rechnung.

Hinweise
Das Curriculum kann nur als Ganzes gebucht werden, da die Module aufeinander aufbauend konzipiert sind.
Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zum Seminar zu ermöglichen, wurde die Lehrgangsgebühr so kalkuliert, dass sie nur zwei üblichen Einzelseminaren des BIK entspricht.

Sollten Sie nicht selbst an allen drei Modulen teilnehmen können, kann dem BIK eine Ersatzperson benannt werden. Davon abgesehen ist für jede teilnehmende Person eine eigene Anmeldung vorzunehmen.