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Titel: Medien- und PR-Recht für Krankenhäuser inkl. Folgen der DSGVO












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BIK-Seminar 9064/1

Medien- und PR-Recht für Krankenhäuser inkl. Folgen der DSGVO

Termin: Mittwoch, 22.05.2019 (09:30 - 16:30 Uhr) in München (BAQ-Geschäftsstelle)
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Verfügbarkeit: Ausgebucht | Warteliste
Inhalt:

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Krankenhäuser ist in unserem multimedialen Zeitalter mit einer Vielfalt rechtlicher Stolperfallen verknüpft. Um diese zu umgehen, ist es wichtig, grundlegende Bestimmungen aus den Bereichen Medienrecht, Presserecht und Internetrecht zu beachten.

Ziel des Seminars:

Die Teilnehmer erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse im Bereich des Medien- und PR-Rechts anhand von Beispielen und Fällen aus der täglichen Praxis und werden sensibilisiert für mögliche Rechtsverletzungen, die im Umgang mit Texten und Bildern in der Pressearbeit und in der Online-Kommunikation auftreten können. Gerade im Bereich von Bewertungsplattformen und Social Media entwickeln sich Rechtsprechung und Gesetzgebung stetig weiter. Auch investigative Recherchen (vgl. "Team Wallraff") sind gerade für Krankenhäuser ein überaus aktuelles Thema. Das Seminar greift aktuelle Entwicklungen (insb. die Folgen der DSGVO) auf und gibt darüber hinaus Gelegenheit, Fallgestaltungen und Fragen der Teilnehmer zu diskutieren.

Die Themen im Einzelnen:

  • Grundlagen des Presse- und Äußerungsrechts
      Zulässigkeit von Wort- und Bildberichterstattung

  • Das Recht am eigenen Bild: DSGVO vs. Kunsturhebergesetz
      Was ist zu beachten bei Einwilligung, Gruppenfotos, Widerruf etc.

  • Welche Ansprüche bestehen und wann machen sie Sinn?
      Unterlassung, Gegendarstellung, Berichtigung, Schadensersatz

  • Das Recht am gesprochenen Wort
      Was ist zu beachten bei Drehgenehmigungen, Interviews, Autorisierung, Zitaten etc.?

  • Informations- und Auskunftspflichten
      Was tun, wenn Journalisten Fragen stellen?

  • Grenzen investigativer Recherche
      Was tun, wenn Wallraff kommt?

  • Grundlagen des Urheberrechts
      Wie man Rechte an Fotos und anderen Materialien wahrt

  • tägliche Kommunikationsarbeit vereinfachen
      Juristische Tipps, die das Leben leichter machen

  • Besonderheiten von Online- und sozialen Medien
      Bewertungsportale, "Recht auf Vergessen", Hate Speech & Fake News
Referenten

Verena Haisch
Rechtsanwältin, Counsel bei DLA Piper UK LLP, Hamburg
Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) sowie des Deutschen Juristinnenbundes

Verena Haisch ist auf die Beratung im Bereich des Medienrechts spezialisiert. Der Schwerpunkt ihrer täglichen Arbeit liegt auf dem Gebiet des Presse- und Äußerungsrechts, insbesondere Krisenkommunikation und Reputation Management. Sie berät seit Jahren Unternehmen (insb. aus der Gesundheitsbranche), die von negativer Berichterstattung in den klassischen Medien oder im Internet (Blogs, Bewertungsportale, social media) betroffen sind. Und dies nicht nur im Krisenfall, sondern bereits dann, wenn das öffentliche Interesse sich anbahnt. Mit der Kombination aus medienrechtlicher Expertise und Kommunikation unterstützt Verena Haisch Unternehmen gezielt dabei, ihre Reputation langfristig zu sichern. Darüber hinaus berät und begleitet sie Unternehmen bei der Umsetzung von PR- und Marketing-Maßnahmen.

Zielgruppe

Krankenhausbeschäftigte aus dem Bereich PR-/Öffentlichkeitsarbeit und andere interessierte Mitarbeiter, die in ihrem Arbeitsalltag mit medienrechtlichen Fragen konfrontiert sind.

Preis:

289,00 Euro inkl.19% MwSt.
(inkl. Seminarunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Getränke, Snacks und Mittagessen mit 1 Softgetränk)