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Titel: Symposium „Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS)“












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BIK-Seminar 9007/1 - Symposium „Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS)“

Inhalt:

Pflegerische Leistungen wurden bislang im G-DRG-System in unterschiedlichem Ausmaß abgebildet. Beim Deutschen Pflegegipfel im September 2008 und April 2009 wurde empfohlen, pflegerische Tätigkeiten zu eruieren, die den geleisteten Pflegeaufwand zu einem hohen Grad erklären können. In § 4 Abs. 10 KHEntgG hatte der Gesetzgeber festgelegt, dass das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK), Kriterien entwickeln soll, nach denen ab dem Jahr 2012 die zusätzlichen Finanzmittel des Pflegeförderprogramms im Rahmen des DRG-Vergütungssystems zielgerichtet den Bereichen zugeordnet werden, die einen erhöhten pflegerischen Aufwand aufweisen.

Das G-DRG-System 2012 berücksichtigt für die hochaufwendige Pflege von Krankenhauspatienten auf Normalstationen erstmals zwei Zusatzentgelte: ein Zusatzentgelt für die „hochaufwendige Pflege bei Erwachsenen“ (ZE 130) und ein zweites Zusatzentgelt für die „hochaufwendige Pflege bei Kindern und Jugendlichen und hochaufwendige Pflege bei Kleinkindern“ (ZE 131).

Voraussetzung zur Abrechnung der beiden Zusatzentgelte sind die OPS-Kodes aus dem Bereich 9-20 „Hochaufwendige Pflege von Patienten“, denen der Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS) zugrunde liegt. Mit der OPS Version 2010 wurde der PKMS eingeführt und ist seit dem kodierbar. Im Jahr 2012 wird die komplexe und umstrittene Dokumentation des PKMS nun erlösrelevant.

Nach Festlegung des G-DRG-Systems 2012 informiert Sie das PKMS-Symposium hochaktuell über die

•    Eingliederung des Pflegeförderprogramms und des PKMS in das DRG-System

•    Kodierung und Abrechnung der ZE im G-DRG-System 2012

•    Praktische Umsetzung der PKMS-Erfassung

Abschließend haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion und Klärung offener Fragen.

Referenten

•    Herbert Franz, stv. Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Leiter Geschäftsbereich III – Finanzierung Krankenhausbetrieb, München,

•    Thomas Woschnik, Referent, Bayerische Krankenhausgesellschaft, Geschäftsbereich III – Finanzierung Krankenhausbetrieb, München

•    Sibylle Jerger, Referentin der Pflegedirektion, Universitätsklinikum Tübingen

Zielgruppe
Primär Beschäftigte aus Pflege und Medizincontrolling, aber auch aus dem Verwaltungsbereich, die mit der Umsetzung des PKMS im Krankenhaus befasst sind; Geschäftsführung, Verwaltungsleitung