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BIK-Seminar 9090/1 - Elektronische Gesundheitskarte - Bundesweiter Basis-Rollout

Inhalt:

Am 24. Februar 2011 hat der GKV-Spitzenverband verkündet, dass die Krankenkassen ab Oktober 2011 damit beginnen, die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) auszugeben. Diese gilt dann neben der bisherigen Krankenversichertenkarte als Versicherungsnachweis. Die medizinischen Leistungserbringer wurden aufgefordert, im zweiten und dritten Quartal 2011 ihre jeweiligen Informationssysteme anzupassen und für eine Ausstattung mit gesundheitskartenfähigen Lesegeräten zu sorgen.

Mit dieser öffentlichen Festlegung ist der offizielle Startschuss für die Fortsetzung des Basis-Rollouts der eGK gegeben. Die Ausgabe der eGK erfolgt bundesweit, ohne regionale Staffelung.

Das Seminar gibt einen Überblick zum aktuellen Stand des eGK-Projektes nach Abschluss der umfassenden Bestandsaufnahme und Neuausrichtung durch die Selbstverwaltung. Der Schwerpunkt liegt auf der für die Krankenhäuser relevanten eGK-Zielinfrastruktur für den Basis-Rollout sowie den Finanzierungsmodalitäten für die erforderliche Infrastrukturausstattung bei den Leistungserbringern und den daraus resultierenden neuen Aufnahmeprozessen. Darüber hinaus vermittelt es einen ersten Ausblick auf die in Planung befindlichen nachfolgenden Rollout-Schritte der Telematikinfrastruktur. Folgende Themen sind im Einzelnen vorgesehen:

•    Bundesweiter Basis-Rollout der eGK

•    Beantragung der eGK, Lichtbildproblematik, Identifizierung des Versicherten

•    Finanzierung der Infrastrukturausstattung im Krankenhaus und im vertragsärztlichen Bereich

•    Welcher Umstellungsaufwand deutet sich an? Welche Komponenten werden benötigt? (stationäre und mobile Kartenterminals, Betrieb in Terminal-Serverumgebungen usw.)

•    Umsetzungsprobleme und -lösungen sowie praktische Erfahrungen eines Test-krankenhauses

•    Handlungsleitfaden für Krankenhäuser zum Basis-Rollout

•    Neue Aufnahmeprozesse (Versicherungsnachweis im stationären und ambulanten Bereich, Ersatzverfahren usw.)

•    Entwicklung auf Bundesebene (BMG, gematik, Selbstverwaltung)

•    Projekt „Basis-Telematikinfrastruktur“

•    Projekt „Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten“

•    Projekt „Notfalldatenmanagement“

•    Projekt „Adressierte Kommunikation Leistungserbringer“

•    Projekt „Migration der elektronischen Fallakte als Mehrwertdienst in die Telematikinfrastruktur

Referenten
Jörg Meister, Rechtsanwalt, stv. Geschäftsführer EDV/Statistik, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Berlin; Andreas Knüttel, MSc, Referent Elektronische Gesundheitskarte, Niedersächsische Krankenhausgesellschaft, Hannover
Zielgruppe
Geschäftsführer/innen, Krankenhausdirektor/innen, Einkauf, IT, Patientenmanagement, Datenschutzbeauftragte, ermächtigte Chefärzte und Notfallambulanzen, sonstige mit der Einführung der eGK befasste Mitarbeiter/innen der Krankenhäuser
Unterlagen anfordern:
Preis: 39,90 €





















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